Erscheinungsjahr
1980
Label
Atco
Besetzung
Brian Johnson: Vocals
Angus Young: Guitar
Malcolm Young: Bass
Cliff Williams: Guitar
Phil Rudd: Drums
Tracklist
1. Hells Bells
2. Shoot to thrill
3. What do you do for money honey
4. Given the dog a bone
5. Let me put my love into you
6. Back in Black
7. You shook me all night long
8. Have a drink on me
9. Shake a leg
10. Rock and Roll ain’t noise pollution
Datum: 30.05.2004 - Autor Gordon
Back in Black ist unbestritten das beste ACDC Album der Bandgeschichte. Nach dem Tod von Bon Scott hatte wohl niemand auch nur annähernd geahnt, dass die Band mit dem neuen Sänger Brian Johnson erst richtig loslegen sollte. Heraus kam dabei ein Album, bei dem von vorne bis hinten jeder Ton stimmt, bei dem jede Textzeile sitzt und das einfach als Gesamtkunstwerk herausgestellt werden muss. Nicht umsonst sind auch noch mehr als 20 Jahre später mindestens 5 Songs von Back in Black im Live Set von ACDC zu finden. Genau genommen ist das Album sogar ein kleines Konzert in sich: Mit „Hells Bells“ geht das Jahrhundertwerk zunächst sehr ruhig und stimmig los um dann richtig loszustampfen. Weiter geht es mit dem ebenfalls absolut genialen „Shoot to thrill“ und spätestens beim äußerst provokanten Stück Nr. 3 „What do you do for money honey“ hat auch der letzte gemerkt, dass ACDC sich vom Tod ihres Frontmannes nicht haben aus der Bahn werfen lassen und jetzt erst recht loslegen. Mit „Given the dog a bone“ und „Let me put my love into you“ kommen dann zwei etwas langsamere, aber textlich umso flottere, Stücke, bevor es dann mit dem Titeltrack wieder richtig zur Sache geht. Mit Stück Nr.7 kommt noch mal ein richtiges Highlight unter den Highlights. (Sorry für die Formulierung, aber es fällt halt schwer, diese Superlativen in Worte zu fassen.). „You shook me all night long“ ist wohl der erste Song der Welt, der aus der Sicht eines Schwanzes geschrieben wurde und sowohl musikalisch als auch textlich einfach nur genial. Mit „Have a drink on me“ und „Shake a leg“ kommen dann noch zwei schnellere Stücke, bevor mit dem ruhigeren „Rock and Roll ain’t noise pollution“ das vielleicht beste Hardrockalbum aller Zeiten ausklingt.
Back in Black ist ein würdiger Abschluss des 70er Hardrocks und ein gelungener Einstieg von Brian Johnson, der als Nachfolger schnell von den Fans akzeptiert wurde. Bis heute sind von diesem Album weltweit fast 30 Millionen Einheiten verkauft worden, womit ACDC sich in einer Liga befinden, die nur wenige Musiker erreichen. Und sollte es tatsächlich noch Leute geben, die Back in Black nicht in ihrer Sammlung haben, sei ihnen der Kauf dringend ans Herz gelegt!