Acrophet - Faded Glory
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Metal Mind Productions
Besetzung
Gesang,Bass: Dave Baumann
Gitarre: Dave Pelino
Gitarre: Todd Saikie
Schlagzeug: Jason Mooney
Gitarre: Dave Pelino
Gitarre: Todd Saikie
Schlagzeug: Jason Mooney
Tracklist
1. When time stands still
2. Dependency
3. Silent Insanity
4. Legend has it
5. Dead all Day
6. The American Zone 1990
7. Independence at ist finest
8. Return to me Life
9. Innocent Blood
10. Forever the fall
11. Haunting once again
2. Dependency
3. Silent Insanity
4. Legend has it
5. Dead all Day
6. The American Zone 1990
7. Independence at ist finest
8. Return to me Life
9. Innocent Blood
10. Forever the fall
11. Haunting once again
Datum: 05.03.2008 - Autor Jörg
Nach ihrem Debüt machten die vier Jungspunde von Acrophet noch alle ihr Examen und konnten dann später mit Death in den USA touren. Das machte sich für Acrophet auch noch bezahlt, da sich der Manager von Death von nun an um die Belange von Acrophet kümmerte.
Auf „Faded Glory“ änderte sich nicht al zu viel, außer das die Vier ihren Sound ein wenig geordneter herunter lärmten und sich ein wenig mehr auf das flüssige Songwriting konzentrierten. Insgesamt gesehen ist „Faded Glory“ doch stärker als das Debüt, auch wenn es kein Meilenstein in der Geschichte des Thrash-Metals wurde.
Warum sich auch nach der VÖ 1990 von „Faded Glory“ nicht viel bei Acrophet tat, liegt irgendwie auf der Hand. Songs wie „Dependency“ „Legend has it“ oder „Independence as ist finest“ sind okay und gute Ware, doch leider sehr 80ger orientiert, das wird heute mehr bewusst als damals. Doch die Szene befand sich in den frühen 90gern im Umbruch und die Zeichen für Death-Metal standen auf Sturm. Da klangen Acrophet einfach zu sehr nach 08/15, als wie sie sich auf Dauer durchsetzen konnten. Ich persönlich begrüße auf dieser Scheibe die Tatsache, dass sich Sänger Dave ein wenig vom extremen Gekreische verabschiedet hatte und hier nun ein wenig tiefer brüllt. Höre ich mir heute die CD an, muss ich feststellen dass die Lieder hier und da fast schon Langeweile versprühen.
80ger-Fans und Die-Hard-Thrash-Metaler sollten natürlich bei „Faded Glory“ zuschlagen, denn um die Sammlung komplett zu machen ist das nun die willkommene Gelegenheit.
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