Angel City Outcasts - Angel City Outcasts
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
I Hate People Records
Besetzung
Gesang/ Gitarre: Tak Boroyan
Gesang/ Gitarre: Alex Brugge
Bass: Hank Jassem
Schlagzeug: Jonny Mcnichols
Gesang/ Gitarre: Alex Brugge
Bass: Hank Jassem
Schlagzeug: Jonny Mcnichols
Tracklist
1.Five Guns West
2.Going Crazy
3.Sidewinder
4.Get It Right
5.Don´t Bring Me Down
6.Doghouse Blues
7.Hold On
8.Wild Hearts
9.Lift Me Up
10.Sinnamon
11.Left For My Own
12.On My Way _ Exodus
2.Going Crazy
3.Sidewinder
4.Get It Right
5.Don´t Bring Me Down
6.Doghouse Blues
7.Hold On
8.Wild Hearts
9.Lift Me Up
10.Sinnamon
11.Left For My Own
12.On My Way _ Exodus
Datum: 25.07.2010 - Autor Frank
Grundlage des Sounds ist rauer Hard Rock mit einer Handvoll Straßenstaub! Fügt man dem Ganzen noch ein wenig Westcoast-Punkrock, Rock´n´Roll und Sleaze Metal hinzu, würzt es mit einem Schuss Blues und einer Priese Western-Feeling, dann landet man bei Angel City Outcasts. Wie gesagt die Scheibe sorgt für mächtig gute Laune! Schon beim Opener „Five Guns West“ zeigt sich wohin der Hase läuft. Wohin? Straight gerade aus…und das auch noch ziemlich zügig. Unweigerlich merkt man wie der Rhythmus einen packt und erst die Füße, später der ganze Körper mit wippt.
Anders als bei vielen kalifornischen Punk Bands schaffen es A.C.O auch noch Abwechslung in die Songs zu bauen. „Doghouse Blues“ macht seinem Namen alle Ehre, „Wild Hearts“ mit schöner Akustik Gitarre und leichten Westernfeeling, oder der straighte Rocker „Hold on“, alle Songs haben ihren eigenen Charakter, ihren eigenen Spannungsbogen und transportieren die Botschaft Punk n Roll Botschaft.
Jetzt kann man natürlich die immer wieder aufkeimende Frage stellen, ob sich die Angel City Outcasts im Sog von Social Distortion nach oben befördert haben. Wäre das gerechtfertigt? Ich denke, nicht, denn man haut ja auch nicht jede Thrash Band, die im Windschatten von Exodus oder Slayer, jede Sleaze Combo mit Mötley Einschlag und jede Glam Truppe die sich ein wenig an Poison anlehnt in die Pfanne, wenn das Wichtigste stimmt. Das Wichtigste ist doch, dass die Musik beim jeweiligen Zielpublikum ankommt. Da mache ich mir bei A.C.O. keine Sorgen, jeder der sich die Mischung vorstellen kann wird nicht enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Scheibe nur am PC als Stream hören kann, weil mein Download nicht funktioniert hat, aber die sonst, teils mehr teil weniger kritisierten Refrains, die zum erbrechen wiederholt wurden, sehe ich diesmal nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass ACO diesmal extremst drauf verzichtet haben, so dass es den Songs etwas an Eingängigkeit fehlt … aber am PC ist man ja doch etwas leichter abgelenkt.
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