Backdraft - The Second Coming
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
GMR Records
Besetzung
Gesang: Jonas Ahlen
Gitarre: Robert Johansson
Gitarre: David Nordlander
Bass: Mats Rydström
Schlagzeug: Niklas Matsson
Gitarre: Robert Johansson
Gitarre: David Nordlander
Bass: Mats Rydström
Schlagzeug: Niklas Matsson
Tracklist
1. Just ain´t right
2. Backstabbin´Bastards
3. Cannonball
4. Oldtimer
5. Game of Life
6. Gypsy
7. Sugar Mama
8. Hogtied
9. Rising
10. Lady
11. Rise´Shine
2. Backstabbin´Bastards
3. Cannonball
4. Oldtimer
5. Game of Life
6. Gypsy
7. Sugar Mama
8. Hogtied
9. Rising
10. Lady
11. Rise´Shine
Datum: 20.08.2007 - Autor Jörg
Der Blick auf das Cover der neuen Backdraft-CD wirft Fragen auf. Was soll das? Sind die doof? Und wieso spielen Schweden Southernrock?
Backdraft sind keine Neulinge mehr, sie existieren als Band schon seit 1997 und haben 2000 eine EP und 2001 ein Album veröffentlicht. Die Gruppe nahm sich nun gut 6 Jahre lang Zeit um „The second Coming“ fertig zu stellen. Zwischendurch tourte man immer fleißig oder spielte Einzelgigs u.a. mit Raging Slab, DAD oder Supersuckers. Fans dieser Gruppen kann man Backdraft auch gut empfehlen, denn sie rocken ähnlich ab wie die genannten Bands. Hinzu kommt noch die Prise oder doch besser die ordentliche Schippe Southernrock wie es von Blackfoot oder Molly Hatchet her bekannt ist.
Durch den sehr rauen und tiefen Gesang von Jonas Ahlen erinnert mich der Sound auf „The Second Coming“ stellenweise an das letzte Album der Alabama Thunderpussy. Okay, Backdraft gehen nicht so ganz ultrabrutal vor wie die Donnermuschi, doch ein wenig Ähnlichkeit ist schon vorhanden.
Backdraft lassen ihre Vorliebe für Southernrock dann doch mehr durchscheinen als wie den Hardrock, das wird bei coolen Liedern wie „Cannonball“ recht bewusst.
Leider schaffen es Backdraft nicht so recht über die gesamte Länge des Albums durchweg tolle und interessante Lieder zu komponieren. Hier und da haben sich schon ein paar Durchhänger eingeschlichen und man drückt schon mal gerne auf die Skiptaste.
Die Zielgruppe für die Scheibe dürfte nicht ganz so leicht zu finden sein. Ist sicher nicht schlecht, teilweise sogar recht gut, was die Schweden hier machen, doch für ein echtes Knaller-Album hat es leider nicht ganz gereicht. Mehr so Songs vom Schlage eines „Backstabbin´ Bastards“ hätten dem Album echt gut getan.
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