Black Sabbath - Forbidden

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1995

Label
IRS

Besetzung
Gesang: Tony Martin
Gitarre: Tony Iommi
Bass. Neil Murray
Keyboard. Geoff Nicholls
Schlagzeug: Cozy Powell


Tracklist
1. The Illusion of Power
2. Get a Grip
3. Can´t get close enough
4. Shaking off the Chains
5. I won´t cry for you
6. Guilty as Hell
7. Sick and Tired
8. Rusty Angels
9. Forbidden
10. Kiss of Death

Datum: 09.08.2007 - Autor Jörg
Es ist echt kaum zu glauben, doch mit dem 1995 erschienenden „Forbidden“-Album ist es nun schon 12 Jahre her wo Black Sabbath ein tolles und neues Studioalbum geliefert haben.

Leider war auch die VÖ von „Forbidden“ damals nicht ganz ohne Aufregung, denn das Ernie C von Body Count das Album produzierte und Rapper Ice-T beim Opener „Illusion of Power“ einen kleine Part einstreut, wirkte auf die Traditionalisten sehr zweifelhaft und es wurde im Vorfeld viel spekuliert und sich die Köpfe heiß geredet.

Doch alles halb so wild Black Sabbath haben weder angefangen zu Hip-Hoppen noch sind sie mit Baggy-Pants auf die Bühne gestiegen. Der kurze Part von Ice-T passt wunderbar zum dämonischen Opener der CD und die Produktion ist erstklassig und hat Kraft und Saft.

Ich für meine Teil war damals von „Forbidden“ etwas enttäuscht, hatte ich doch echt mehr Songs im Stile der Single „Get a Grip“ erwartet und wurde mit dem Album nicht so warm. Vor einigen Monaten legte ich mir diese CD zu, damals hab ich sie nicht gekauft und bin vollauf begeistert. Vor allem Sänger Tony Martin kommt hier wieder in einer bestechenden Form an die Ohren, dass man diese CD einfach mögen muss.

Sicher irgendwie ist „Forbidden“ durch seine düstere Atmosphäre und schwerer Dichte insgesamt gesehen ein klein wenig anstrengende als wie „Cross Purposes“.

„Forbidden“ verbindet die Heavy Durchschlagskraft von „Born Again“ mit den Ohrwürmern der Tony Martin-Scheiben. Das Ganze dann in eine, damals doch recht zeitgemäße Produktion gepackt und fertig ist ein tolles und strammes Black Sabbath-Album.

Tolle Songs, wie das düster mystisch beginnende „Can´t get close to you“- der Song entwickelt sich zu einer stampfenden Heavy-Walze, das geile „Rusty Angels“, das zum heulen schöne „I won´t cry for you“ sind Perlen von Black Sabbath.

Das Schlagzeugspiel von Powerhouse-Drummer Cozy Powell ist mehr als erhaben und es brummt ordentlich im Karton. Riff-Vater Tony Iommi ist in seinem Element und haut die Akkorde düster und slow-heavy heraus.

Gekrönt wir diese CD noch mit einem tollen und genialen Artwork das auseinandergefaltet erst zur gesamten Pracht und Geltung kommt.

Heute würde ich sagen das „Forbidden“ eines der letzten Klassiker von Black Sabbath geworden ist. Leider weiß man ja nicht was die Zukunft noch bringen wird. Dieses –Line-Up mit Tony Martin am Gesang ist mir jedenfalls lieber als eine Reunion-Scheibe mit dem senilen Tattergreis, welchen man einst Madman nannte.



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