Erscheinungsjahr
1987
Label
MSA
Besetzung
Gesang: Claus Lessman
Gitarre: Hans Ziller
Gitarre: Horst maier-Thorn
Bass: Jörg Deisinger
Schlagzeug: Ken Mary (gehörte nicht fest zur Band)
Keyboard: Martin Ernst (Studiomusiker)
Tracklist
1. Ready 4 Reaction
2. Never Mind
3. Sleeping all alone
4. Champion
5. Don´t get me Wrong
6. Sweet Obssession
7. Rock me Now
8. American Nights
9. Fantasy
10. Give it a try
11. Cold Days (CD-Bonus)
Datum: 30.05.2004 - Autor Jörg
Nach ihrem Debüt, welches ja schon nicht schlecht war, legten die Bajuwaren ordentlich nach. Man kann mit fug und Recht behaupten das „Fire Works“ die Scheibe ist, an der sich Bonfire ewig messen lassen müssen. Es ist aber auch zu genial geworden und biete erstklassigen Hardrock. Lag bei Debüt noch hier und da was im Argen, so findet man auch heute keine Grund zum meckern. Mir missfällt zwar der CD-Bonus-Track „Cold Days“, was ich aber darauf zurückführe das ich die früher die Schallplatte hoch und runter gedudelt hatte. Man kann schon fast sagen, die Nadel kam auf der anderen Seite schon durch. Von Produzenten –Guru Michael Wagner in Hollywood aufgenommen und produziert, blies man zum Sturm an die Spitze. Was der Band auch teilweise gelang, in Deutschland war man zumindest eine Zeitlang das heißeste Eisen in Sachen Hardrock. Die CD muss schon eine gewaltigen Eindruck hinterlassen haben, den ich kenne viele Leute, die ansonsten nichts mit Hardrock am Hut haben, aber eben diese CD im Schrank stehen haben. Man sollte nun keine voreiligen Schlüsse ziehen und die CD als Schmalz abtun, den hier Rockt man sich so richtig schön einen ab. Balladen gibt es nur eine -„Give it a try“ war sogar in deutschen Charts vertreten, “Don´t get me wrong“ und „Never Mind“ sind Stücke die wohl eher auf die Zielgruppe der Nicht-Metal-Fans abzielen, aber der Rest geht ab wie Schmitz Katze. Sehr geil finde ich die beiden Songs „Sweet Obession“ (war auch eine Singleauskoppelung) und den Stampfer „American Nights“. Diese beiden Lieder gaben Bonfire seinerzeit bei Peter Illmans Party zum besten. Hier traten sonst nur angesagteste Pop-Bands auf, in etwa so was wie „The Dome“ heutzutage, nur das diese Show nur ein Mal im Jahr stattfand.
Was ich leider etwas schade finde, ist das man den Feger „Angel in White“ nicht auch noch als CD-Bonus angehängt hat, der Song war seiner Zeit Kaufanreiz auf der B-Seite der „Sweet Obssession“ –Single. Ansonsten, kann ich nur sagen, das es mit Bonfire nach „Fire works“ auch schon wieder Bergab ging. Der Nachfolger war noch in Ordnung, aber was dann alles kam hat mir nicht mehr gefallen.