Bryan Adams - 11

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Polydor

Besetzung
Vocals & Guitars: Bryan Adams

Tracklist
1. Tonight We Have The Stars
2. I Thought I´d Seen Everything
3. I Ain´t Losin´ The Fight
4. Oxygen
5. We Found What We Were Looking For
6. Broken Wings
7. Somethin´ To Believe In
8. Mysteroious Ways
9. She´s Got A Way
10. Flower Grown Wild
11. Walk On By

Datum: 19.03.2008 - Autor Psychobimbo
Alle Jahre wieder kommt unser Lieblingsahornblatt Bryan mit einem neuen Album über den großen Teich um im Radio fett abzuräumen und die Charts zu dominieren. Das die Alben dabei keine Überraschungen bieten sondern auf bekannten Pfanden nur noch etwas geradegebogen werden ist eine der vielen Überschneidungen die Adams mit seinem Kollegen Bon Jovi hat. Das Zielpublikum dürfte das Selbe sein und wer sich sich heute noch eine Bryan Adams Scheibe besorgt, der greift im Regal bestimmt auch gern zu Bon Jovi oder Rod Steward Alben. Soweit so unspektakulär. Fakt ist jedoch das Adams es seit so vielen Jahren schafft das Niveau seiner Musik auf einem relativ hohen Niveau zu halten. Sein Handwerk versteht der Mann (der auch hier wieder zusammen mit Hitproduzent Jim Vallance an den Songs gefeilt hat und sich bei zwei Nummern von Produzentengott Mutt Lange über die Schulter schauen lies) und wenn man ganz ehrlich zu sich ist, wenn irgendwo Bryan Adams läuft, man greift nicht zum Pflasterstein um für Ruhe zu sorgen.

Potentielle Hits sind wieder reihenweise auf „11“ zu finden und mir persönlich liegt „I Ain´t Losin´ The Fight“ und „Oxygen“ am Herzen. Aber das ist wirklich reine Geschmacksache, denn welche der gefühlten 111 Ballade der Reibeisenstimme nun die beste ist, bleibt letztendlich Wurst.

Wer sich damit abfindet das er von Adams kein zweites „Waking Up The Neighbors“ (das Album war zum verführen der Töchter gedacht. „11“ richtet sich an die selben Frauen nur sind diese jetzt halt selbst die Mütter.) geboten bekommt und sich mit der Familyentertainmentschiene anfreunden kann, der macht mit „11“ einen vernünftigen Einkauf.

Wer es gern etwas überraschender hat, der wird spätestens bei „Broken Wings“ einschlafen.



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