Decrepit Birth - Polarity
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
Massacre Records
Besetzung
Gesang: Bill Robinson
Gitarre: Matt Sotelo
Bass: Derek Boyer
Gitarre: Matt Sotelo
Bass: Derek Boyer
Tracklist
1. (A Departure of the Sun) Ignite the Tesla Coil
2. Metatron
3. The Resonance
4. Polarity
5. Solar Impulse
6. Mirroring Dimensions
7. A Brief Odyssey in Time
8. The Quickening of Time
9. Sea of Memories
10. Symbiosis
11. Darkness Embrace
12. See Through Dreams
2. Metatron
3. The Resonance
4. Polarity
5. Solar Impulse
6. Mirroring Dimensions
7. A Brief Odyssey in Time
8. The Quickening of Time
9. Sea of Memories
10. Symbiosis
11. Darkness Embrace
12. See Through Dreams
Datum: 30.07.2010 - Autor Claudio
Nun aber mal zum Album an sich und das ist nicht von Death, sondern von Decrepit Birth, namentlich “Polarity” und nicht jeder kennt noch Death oder das wofür diese Band gestanden hat. Decrepit Birth verbinden musikalische Genialität, mit Wahn und der Suche nach Perfektion. Das alles versuchen die Herren ohne festen Trommelbuben und genau dieser Umstand verwirrt mich ungemein. Um einen Song wie “(A Departure Of The Sun) Ignite The Tesla Coil” zu schreiben braucht man a) absolutes Talent und b) die Sicherheit, dass die Mitmusiker diese Ideen auch umsetzen können. Kleinere Nachforschungen haben ergeben, dass sowohl Genius Tim Yeung (Hate Eternal, Divine Heresy, Nile) als auch KC Howard (Odious Mortem) schon bei den Kaliforniern auf dem kleinen Hocker gesessen haben oder vielleicht noch sitzen. Bassist Derek Boyer ist wahrscheinlich auch schon nicht mehr an Bord, da er zum derzeitigen Line up von Suffocation gehört. Nun aber genug, denn hier geht es nicht um das was oder wie, sondern einfach nur um das dritte Album der entrückten Herren .
Leider entziehen sich die ersten beiden Alben der Band meiner Kenntnis, was mich tierisch annervt, denn Decrepit Birth fallen absolut in mein Beuteschema. Ich stehe auf verworrene Songs, die aber immer einen roten Faden besitzen, ich mag es wenn Texte nicht sofort ihre Bedeutung preisgeben und alles beinahe mystisch zu einem Ganzen verschmilzt, dass viele bestimmt überlastet, aber einzelne Bekloppte, wie mich halt, einfach überrennt. Die Musik beinhaltet die gesamte Spannbreite an menschlichen Emotionen und schämt sich auch nicht vor kleinen, versteckten Melodien. “Polarity” ist vertrackt und unterscheidet sich von vielen heutigen Frickelcombos durch eine Besonderheit: “GEFÜHL”. Bei aller Komplexität sind die Songs aus der Feder von Matt Sotelo eines niemals, nämlich kalt oder ohne Seele. Und der Abschluss des Albums ist auch eine ganz klare Sache, nämlich eine Coverversion und zwar “See Through Dreams”....von?? Genau: DEATH !!!
Ganz klare Kaufempfehlung für alle Progjünger und wenn wer lernen will, was progressiven Death Metal ausmacht, sollte sich unbedingt “Polarity” zulegen und ich werd mir jetzt schleunigst den Backkatalog an Land ziehen.
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