Devinefire - Farewell

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Rival Records/ CM Sweden

Besetzung
Gesang: Christian Liljegren
Schlagzeug/ Rhythmusgitarre/ Keyboard: Jani Stefanovic
Bass: Andreas Olssen

Tracklist
1. Calling the world
2. Unity
3. You’ll Never Walk Away
4. Pass The Flame
5. Grow and Follow
6. My Roots Are Strong in You
7. King of Kings
8. Heal me
9. Farewell

Datum: 17.06.2008 - Autor Frank
VÖ: 20.06.2008

Also ich muss schon sagen, dass ist mutig! Melodischen Speed/ Power Metal und Melodischen Death Metal zu kombinieren, wo sich die beiden Fanlager doch normalerweise lieber die Birne einschlagen. Eierkneifergesang meets Grunzer, Kinderliedchenmeldie trifft Güterbahnhof … oh Schreck, wer soll so was hören?

Bei Devinefire scheint es jedoch zu funktionieren. Nach einem Ewigkeiten dauernden Instrumental-Intro mit Gefiedel und Geknödel geht es dann mit „Unity“ los!

Die ersten Klänge sind dem melodischen Death gewidmet, ehe sich das Stück zum Refrain hin zu einer 1A Gamma Ray Nummer entwickelt!

Der Nachfolger geht dann etwas vom Gas und wirkt etwas verspielter, die härteren Passagen sind etwas weniger vertreten! Alles in allem ein Stück, das eher für Meldodic Rocker gedacht ist!

Grade als man bei „You’ll Never Walk Away““ das Gefühl hat, dass die Scheibe an Fahrt verliert und Bedeutungslosigkeit zunimmt, hauen Devinefire mit „Pass the Flame“ wieder einen härteren Song mit wesentlich mehr Blast Parts raus, der in einem helloweenmäßigen Chorus gipfelt!

Kaum zu glauben dass „Farewell“ schon das Vierten Album Finnen ist. Irgendwie habe ich beim Hören der Scheibe immer noch das Gefühl, dass hier jemand auf der Suche nach dem endgültigen Weg ist. Aber dieser Weg scheint hier schon beendet zu sein! Und ganz ehrlich – so richtig traurig kann ich darüber nicht sein. Zugegeben einige Refrains können wirklich mitreißen, aber es gibt einfach zu viele langatmige Stellen auf dem Album, dazu ein Keyboard, dass mehr und mehr nervt!

Spätestens beim über 12 minütigen „Heal me“ hört es auf … teilweise zerfasert der Song so extrem, dass es jedem nicht Prog Fan Angst und Bange wird. Ewiglange und sich scheinbar wiederholende Instrumentalparts wirken extrem einschläfernd!

Also das Teil ist wirklich nur für Leute zu empfehlen die „very open minded sind! Deshalb und weil die Jungs es musikalisch wirklich drauf habe packe ich noch 6 Punkte aus.





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