Distant Past - Alpha Draconis

5.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2010

Label
Eigenproduktion

Besetzung
Gesang: Angelo Schafer
Gitarre: Alain Curty
Gitarre: Christoph Schafer
Bass: Adriano Troiano
Schlagzeug: Al Spicher

Tracklist
1. Elemental Forces 4:44
2. The New Lordship 4:39
3. Single Warning 3:56
4. The Interrogation 3:22
5. The Powers that be 4:16
6. Demolition 2:57
7. Trial & Error 5:35
8. Refuse to be Denied 5:48
9. Spare my Life 5:09
10. Lost Colonies 0:46
11. The Serpent with the Double-Edged Tongue 12:45

Datum: 01.09.2010 - Autor Jörg
Diese Band entsprang den Gedanken und dem Wunsch von Adriano Triano (Ex-Emerlad), als er seine alte Band Emerald im Jahre 2001 verlies. Mit seinen beiden Schulfreunden Alain Curty (Gitarre) und Drummer Kaspar Zwirner wurden dann erst mal Evil Eye gegründet, die sich dann aber als reines Studioprojekt entpuppten und es dann schließlich 2003 auf ein Album brachten. Dann ging die Reise weiter und Triano ging dann 2006 erst Mal wieder zurück zu Emerald und die Schweizer machten so zusammen weiter. Bis 2008 ruhte dann wohl Distant Past und dann gingen die Schweizer die Arbeiten an „Alpha Draconis“ an. Mit neuen Sänger (angelo Schaffer von Remote Lane) sorgte man dafür das diese Songs hier endlich mal aufs Band oder in den PC kamen.

Musikalisch ist Distant Past dann gar nicht so extrem unterschiedlich zu Emerald, die mir ja überhaupt nicht gefallen, wegen ihrer starken Manowar-Schlagseite und auch wirklich überzeugt haben die Scheiben mich nie. Was für Emerald dann Manowar waren/sind ist dann für Distant Past eben Iron Maiden. Kein wirklich originelles Thema und es haben tausende vor ihnen sich genau an den Klassikern der Briten orientiert und gütlich getan.

Doch klingen die Lieder auf „Alpha Draconis“ recht ordentlich und rumpeln vor allem nicht auf Teufel komm raus durch die Boxen. Was bei truen Underground-Produktionen ja selten der Fall ist. Also das sie wirklich gut sind und durchweg überzeugen können.

Distant Past macht schon Spaß und hier werden die Fans des klassischen Metals bedient.

„Spare my Life“ hat einen gewissen Accept-Touch und das fast 13 Minuten lange Stück „The Serpent with the double eyed tongue“ wird dann noch von einem gewissen Andy Bächler (ex-Emerald / Tar Queen) eingetrommelt.

Wem die Bandnamen, welche hier auftauchen bekannt vorkommen und sich nicht versteckt, der wird sicher mit „Alpha Draconis“ einen bunten Abend verbringen.

Insgesamt gesehen und von der musikalischen Seite her gibt es an der CD auch kaum etwas auszusetzen, doch fragt ihr euch warum dann nur eine 5,5 unter dem Review steht? Tja, der Knackpunkt hier wäre dann der neue Sänger Angelo, der Saft und kraft los hier einen zum „Besten“ gibt, das sich ein Röhrchen Valium wie eine Aufputschkur verhält. Sorry, das killt irgendwie das gesamte Album und ich höre mir die Stücke nur noch mit echtem Widerwillen an. Echt, der Gesang ist dermaßen schnarchnasig und völlig lahm, das hier selbst ein tolles Lied wie „Single Warning“ völlig abstinkt.





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