Erscheinungsjahr
2006
Label
Escape
Besetzung
Gesang: Andreas Wildi
Gesang: Andrea Richner
Keyboard/Gitarre: Markus Geiger
Gitarre: Urs Fischer
Bass: Thomas Brogli
Schlagzeug: Björn Rindlisbacher
Tracklist
01. An Introduction to…
02. What A Felony
03. Say Goodbye
04. Justice
05. My Way
06. Tonite
07. Freedom
08. Promising Heart
09. After The Rain
10. Cyberspace
11. Disappointed
12. On Life´s End
Datum: 05.09.2006 - Autor Odette
Die Schweizer Band Felony haben ihre Anfänge im Jahr 1992, als sie ihr erstes Konzert unter diesem Namen spielten. Nach einigen Line-Up Wechseln stieß der Kern der Band, Keyboarder/Gitarrist Markus Geiger und Bassist Thomas Brogli, auf den perfekten Sänger: Andreas Wildi. Abgerundet wird das Ganze durch den zweiten Gitarristen Urs Fischer und Schlagzeuger Björn Rindlisbacher. Die erste CD wurde zunächst in Markus´ Haus in Angriff genommen und dann in den Gate Studios in Wolfsburg komplettiert. Dabei unterstützte sie der renommierte Produzent Sascha Paeth (Rhapsody, Epica, Kamelot etc.). Kurz darauf stieß Sängerin Andrea Richner zur Band und fügte ein neues Konzept zum Sound von Felony hinzu. Hierbei handelt es sich um eine neue Band mit einem Sound, der einigen neu sein wird. Die Vocals werden clever eingesetzt und die Wechsel von männlicher zu weiblicher Stimme erscheinen fließend. Sie ähneln etwas denen der 80er Band Groundstar und der deutschen Band Domino. Der Stil von Felony orientiert sich allerdings eher an zeitgenössischeren Bands wie Angra, Conception und Saga. Die Musik wird von symphonischen Gitarren und herausragenden Keyboardpassagen getragen und auch die Melodien bieten dem ein oder anderen etwas. Leider kommt das Album bei mir nicht so gut an. Sei es, weil ich gerade nicht so gut auf solche Klänge stehe. Vielleicht liegt es aber auch gerade wegen der Kombination zwischen männlichem zu weiblichem Gesang, oder auch an den zu viel, Keyboardgesteuerten Songs. Für mich scheint es eher ein leichter Abklatsch von Rhapsody zu sein. Aber auch Nightwish kommen mir hier in den Sinn, gerade wegen dem weiblichen opernartigen Gesang. Rein musikalisch gesehen ist das Album sehr gut eingespielt, perfekt gesungen, aber mehr auch nicht. Nette Ideen zeigen sich bei „Justice“, „Tonite“, „Freedom“, „Disappointed“ und „On Life´s End“, was nicht ganz nebensächlich an der Stimme von Andreas liegt, der mich an Sänger wie Michael Kiske oder auch DC Cooper erinnern lässt. Sehr viel versprechend für Fans der Rhapsody, Angra Schiene. Wer hier eher powergeladene Songs erwartet, lieber Finger davon lassen.