Erscheinungsjahr
1999
Label
SPV/Steamhammer
Besetzung
Gesang, Bass: Glenn Hughes
Gitarre: Joakim (JJ) Marsh, Steve Salas
Keyboard: Mark Bonilla, Hans Zermuehlen
Organ: Keith Emerson
Schlagzeug: Gary Fergussen, Matt Sorum
Tracklist
1. The Way it is
2. You kill me
3. Neverafter
4. Rain on me
5. Curse
6. Freedom
7. The Truth will set me free
8. Stoned in the Temple
9. Too far gone
10. Second Son
11. Take you down
12. Don´t look away
Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Schon erstaunlich wie Produktiv der ehemalige Bassist/Sänger von Deep Purple in den letzten Jahren ist, kaum ein Jahr vergeht, in dem er nicht ein starkes Album veröffentlicht. Ohne dabei wirklich schlechte CDs zu produzieren bewegen die Alben immer in gehobenen Qualitäts-Sphären. So auch diese CD, die 1999 auf die Fans losgelassen wurde. Bis auf den nicht verzeichneten Bonus-Songs, gibt es hier eine ordentliche Ladung souligen, teilweise mit Funk unterlegten Hardrock. So schlicht wie das Cover der CD ausschaut, so kommt der Opener sehr ruhig und ausgeglichen daher. Eingelullt von dem ungewöhnlich ruhigen Anfang, wird man von „You Kill Me“ geradezu überrollt. Auch hier bedient schon ein Joakim Marsh (Später nannte er sich ja JJ Marsh) die Gitarre. So Klasse wie er spielt, trauert man einem Herrn Blackmoore nicht mehr nach, der kann ruhig auf seiner Burg verträumt die Laute schlagen, JJ Marsh gefällt mir super gut und der Junge hat es drauf. Bei einige Stücken wird Glenn von dem Orgel-Mann von Emerson, Lake & Palmer, Keith Emerson begleitet und diese Songs haben ein stark bombastisches 70er Feeling. Kommt besonders cool bei „Stoned in the Tempel“ rüber, zudem dieser Song noch mit leicht modernen Drumloops aufgepeppt wurde. Greift diese Scheibe auch nicht beim ersten Durchgang, so wird man aber für seine Hartnäckigkeit belohnt und spätestens nach der 4te Session mit der CD, hat man sie erschlossen und man kommt nicht wieder von ihr los. Die Stimme von Glenn Hughes ist auch hier wieder mal der Mittelpunkt des Geschehens und brillant wie eh und je. Ja, hier habe ich wieder meine Fan-Brille auf. Aber ohne Zweifel, diese Stimme ist nicht von dieser Welt. Neben Keith Emerson, tauchen hier noch mit Mat Sorum am Schlagzeug und Steve Salas bei einige Stücken an der Gitarre, noch 2 recht Bekannte Musiker als Gäste auf. Mr. Salas hat das Album auch noch Co-Produziert.