Harem Scarem - Higher

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Harry Hess
Gitarre &Keyboards: Pete Lesperance
Bass: Barry Donaghy
Schlagzeug&Percussion: Creighton Doane

Tracklist
1.Reach
2.Waited
3.Torn right out
4. give it to you
5.Higher
6.Run and hide
7.The Lucky Ones
8.Lies
9.Gone
10.Lost
11.Wishing (japan-bonus)


Datum: 23.05.2004 - Autor Jörg
Die Kanadische Melodikrockband holte 2003 zum großem Schlag aus, nur gut ein Jahr nach dem Longplayer „Weight of the world“ waren sie schon wieder mit einem Knüller am Start. Kurz zuvor wurde noch ein Live-Mitschnitt ihres Auftritts beim englischem „Gods of AOR-Festival“ veröffentlicht, und noch ne Sammlung von Demos und alten Songs (The Early Years). Außerdem gab es von Sänger Harry Hess noch ein Solo-Album, wenn man bedenkt das die Band zuvor nur selten ein Album herausbrachte und wenn dann nur in Asien und Kanada. Auch optisch war bei Harem Scarem Veränderung angesagt, man präsentierte sich komplett mit feschen Kurzhaarschnitt, aber das hatte keine Auswirkungen auf ihre Musik. Es war die gewohnt lockere Musik mit den irren Hooklines die man von der Band gewohnt war. Selbst in den ganzen Magazinen räumte man, teilweise sogar Album des Monats, alles ab. Schon beachtlich, wenn man bedenkt das AOR, oder melodischer Hardrock doch meist für Mausetot erklärt wird. Mittlerweile sollen sich leichte moderne Untertöne in die Musik von Harem Scarem geschlichen haben, so ist teilweise davon die Rede das Fans von z.B.Nickelback auch mal ein Ohr riskieren sollten. Keine Ahnung was daran ist, ich habe mit solcher Mucke nicht viel am Hut, wenn damit die zeitgemäße Produktion gemeint ist, dann soll mir das recht sein. Das Album macht Druck und rockt richtig gut nach vorne ab wie bei "Lost" oder "Lucky Ones". Auf fast jedem Album von Harem Scarem befindet sich ein absoluter Megasong, der Überflieger schlecht hin halt, auf "Higher" ist das der Song „Wainted“, bekannt von manchen Samplern. Wer von dem Song begeistert war, kann sich ohne Reue das Album eintüten, das Teil dürfte ihm von vorne bis hinten gefallen. Der einzige Wehrmutstropfen ist leider wieder mal die äußerst knappe Spielzeit. Wer sich jetzt über die Zeitangabe wundert, ich habe die Japan-CD zum Review genommen, die hat noch einen Bonustrack, der mit ungefähr 2 ½ Minuten auch nur sehr knapp ausgefallen ist.



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