Mad Max - Night of white Rock

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
AOR Heaven

Besetzung
Gesang: Michael Voss
Gitarre: Jürgen Breforth
Bass: Roland Bergman
Schlagzeug: Axel Kruse

Tracklist
1.To hell and back again
2.Losin´it
3.Hope to see you
4.Unbelievable
5.Sun
6.Homeless
7.Raise your voice
8.Upon my Soul
9.Bad day in heaven
10.Night of white rock
11.(Just A) Melody

Datum: 14.12.2005 - Autor Jörg
VÖ: 13.01.2006

Das Mad Max zu ihrem 2ten Comeback seit 1999/2000 ausholen würden nahm ich relativ relaxt hin und habe weiter keine großen Erwartungen gehabt.

Da ja Michael Voss mit seinem Silver-Projekt immer fleißig ist und auch die Casanova-Comeback-Scheibe von 2004 noch nicht solange zurück liegt, rechnen sicher die Wenigsten mit einer Rückkehr von Mad Max.

Doch kaum habe ich die neue CD der Münsteraner Hard´n Heavy-Band in den Schacht meines CD-Players versenkt, haut es mich mit „To Hell And Back Again“ so was von um, das ich aus dem Staunen nicht mehr raus komme.

Die reformierte Band um Sänger Michael Voss holt nun zum ganz großen Schlag aus, denn „Night of White Rock“ hat es gewaltig in sich und dürfte von jedem Melodik-Rocker mit offenen Armen empfangen werden. Die CD übertrifft alle meine Erwartungen, die ja eigentlich gar nicht vorhanden waren.

Mit „Losin´ It“ geht es grandios, wenn auch melodiöser weiter. Ein Song wie „Sun“ ist brillant und macht hier mächtig Eindruck, das Lied hätte ohne Probleme auf einem der großen Hard´n Heavy-Klassiker der 80ger stehen können. Nicht das ich hier einen falschen Eindruck erwecke und man denkt das Mad Max dated klingen. Keineswegs, die Scheibe klingt frisch und wurde modern produziert.

„Upon My Soul“ trumpft mit mächtigen Chören auf und ein „Bad Day In Heaven“ wirkt bombastisch, fast schon episch. Sänger Michael Voss wächst hier über sich hinaus und übertrifft noch seine tolle Gesangsleistung vom letzten Casanova-Album.

Das Album wird durch komplett christlich ausgerichtet Texte locker in einem Konzept verbunden. Mad Max erinnert mich nicht selten an die großen Taten von Stryper. Die US-Band musste ja schon öfter als Vergleich für Mad Max herhalten.

Absolut den Vogel abschießen, tun Mad Max mit der Klaviergetragenen Ballade „Unbelivevable“, welche eine Gänsehaut der Sonderklasse zaubert. Selbst nach zig Durchläufen zeigt „Night Of White Rock“ keine Schwachstellen und überzeugt im Ganzen.

Um noch Mal den Vergleich zu Stryper zu ziehen, die ja mit ihrem Comback die Fans eher verschreckt als begeistert haben, so rate ich euch: Hört in „Night Of White Rock“ rein. Das ist die Scheibe welche man von Stryper erwartet hätte, nur das eben Mad Max draufsteht und die Band so nebenbei ihre beste Scheibe ever abgeliefert hat.



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