Mydra - Same
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1988
Label
Phonogramm
Besetzung
Gesang: Andre Martelli
Gitarre: Alic Stephan
Bass: Jan S Eckhardt
Keyboard: Bernie Fritzen
Schlagzeug: Andy Feldhahn
Gitarre: Alic Stephan
Bass: Jan S Eckhardt
Keyboard: Bernie Fritzen
Schlagzeug: Andy Feldhahn
Tracklist
1.I´ve got the Power
2.Freeway Blues
3.She´s no Lover
4.California
5.Love Killer
6.Light up the sky
7.Cold Blooded
8.Fireball
9.Double Dealer
10.Gone with the wind
2.Freeway Blues
3.She´s no Lover
4.California
5.Love Killer
6.Light up the sky
7.Cold Blooded
8.Fireball
9.Double Dealer
10.Gone with the wind
Datum: 21.08.2006 - Autor Jörg
Die Band spielt kernigen Hardrock, der zwar sehr Keyboard-Dominiert ist, es aber selten an Härte mangeln lässt. Als direkten Vergleich fallen mir zu Mydra immer LA (Dänemark), Domain bzw. Kingdom ein, welche einen ähnlichen Sound in den 80gern gefahren habe.
Sicher klebt auch Mydra ein wenig das Etikett „Typisch Deutsch“ am Arsch, doch es gelingt der Band ein durchweg positiven Eindruck zu vermitteln.
„I´ve got the Power“ rockt gleich zu Anfang herrlich frisch und unbekümmert durch die Anlage, das man unwillkürlich die Lautstärke der Stereoanlage nach oben dreht. Dann kommt das Riff von „Freeway Blues“ daher und der treibende Song eignet sich hervorragend zum Autofahren. Gelegentlich könnt man sich an den extrem fanfarenartigen Keyboards von Bernie Fritzen stören, doch heutzutage sind wir ja von diversen Kitsch-Metal-Bands weitaus schlimmeres gewohnt. Wenn sich diese Kinder-Melodiker einfach mal ein Gitarrenriff vom Format eines „She´s no Lover“ einfallen lassen würden, dann stieg mir auch nicht jedes Mal die Zornesröte ins Gesicht wenn so eine Band irgendwo ertönt.
Auf „Mydra“ hat sich nicht ein wirklich schwacher Song geschlichen und die Scheibe rockt heute noch genauso geilomat ab wie damals.
Zum Teufel mit den Kohlen, wenn euch irgendwo das Album, egal ob CD oder Vinyl, in die Hände fällt, greift einfach zu. Eine echte Party-Scheibe haben Mydra da gemacht.
Die Produktion ist für die Zeit echt gelungen und lässt mich an selige Zeiten zurückdenken wo Hardrock-Bands von ihren Labels gutes Geld zum produzieren eines Albums vorgestreckt bekamen und so klangen die Scheiben dann auch. Heute sieht das ja leider Gottes etwas anders aus.
Erlesene Highlights auf diesem Album wäre noch „Light up the sky“, „Cold Blooded“ und das abschließende „Gone with the wind“. "California" macht jede Autofahrt zu einem Erlebniss, allein das geile "California, California"-Geschreie ist geil.
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