Obituary - Dark Room
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Candlelight
Besetzung
Gesang - John Tardy
Gitarre - Trevor Peres
Gitarre - Ralph Santolla
Bass - Frank Watkins
Schlagzeug - Donald Tardy
Gitarre - Trevor Peres
Gitarre - Ralph Santolla
Bass - Frank Watkins
Schlagzeug - Donald Tardy
Tracklist
1. List Of Dead
2. Blood To Give
3. Lost
4. Outside My Head
5. Payback
6. Darkest Day
7. This Life
8. See Me Now
9. Fields Of Pain
10. Violent Dreams
11. Truth Be Told
2. Blood To Give
3. Lost
4. Outside My Head
5. Payback
6. Darkest Day
7. This Life
8. See Me Now
9. Fields Of Pain
10. Violent Dreams
11. Truth Be Told
Datum: 14.06.2009 - Autor Frank
Oha, was ist den nun los! Obituary legen auf ihrem neuen Output aber gleich mal heftig los! Klar sind die US Boys ein Synonym für ordentliches Todesblei, aber im Normalfall war das Ganze doch eher etwas groovigerer Natur. Der Opener von „Darkest Day“ hat aber einen ordentlichen Schluck aus der Thrash Pulle genommen.
Na, also genau das Richtige um einem Weichspüler wie mir mal wieder die Ohren durchzupusten! Ab und an brauche selbst ich die Ohrendusche in Form von mächtigem Gerappel! Dieser anfängliche Überraschungsmoment bleibt dann aber auch der größte, danach nähert sich die Scheibe immer weiter dem, was man von der Death Metal Institution erwartet.
Und so sind wir nun auch bei den Death Metal Veteranen an dem Punkt angelangt wo sich die Frage stellt: „Ist es noch nötig?“
Die Vorwürfe sich zu wiederholen, den Fans immer wieder das Gleiche vorzusetzen und dabei nur die Texte zu verändern, wurden schon anderen Bands gemacht. Wobei sich bei Obituary ja immer wieder die Frage stellt, ob es überhaupt Texte sind, die da in typischer Weise ins Mikrofon geröchelt und gebellt werden.
Auch der Punkt, dass es sich um die „härteste Band“ handelt trifft nicht mehr zu, das schneller, höher (oder tiefer) härter Schiff hat schon ganz andere Härtegrade erreicht!
Also, wo liegt der Grund sich nun, neben den bisherigen 7 Obituary Alben auch noch das achte in den Schrank zu stellen?
1. Der Metal Fan ist Jäger und Sammler und eine Lücke im Katalog einer Band ist wie eine schallende Ohrfeige.
2. Der Metal (oder hier) Obituary Fan ist eigentlich noch konservativer als es die CSU ist und will nichts anderes als das was er von einer Band gewohnt ist. Genau das bekommt er hier (mit Ausnahme des thrashigen Einstiegs): Todesblei Marke Obituary)
3. Man ist noch kein Obituary Fan und will einfach mal richtig feines Todesblei haben, bei dem man sich auf die musikalischen, sonschreiberischen Fähigkeiten der Musiker verlassen kann und wo man dank des Status der Band auch auf einen vernünftigen Sound verlassen kann.
Also 3 Gründe gibt es!
Dem entgegen steht jedoch der CD Preis und die anhaltende VÖ Flut. Da ist für „Darkest Day“ leider nur noch eine bodenständige Bewertung drin.
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