Riot - Rock City

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1977

Label
CBS

Besetzung
Gesang: Guy Speranza
Gitarre: Mark Reale
Gitarre:L.A. Kouvaris
Bass: Jimmmy Iommi
Schlagzeug: Peter Bitelli

Tracklist
1.Desperation
2.Warrior
3.Rock City
4.Overdrive
5.Angel
6.Tokyo Rose
7.Heart Of Fire
8.Gypsy Queen
9.This Is What I Get

Datum: 28.07.2005 - Autor Jörg
Riot legten im Jahre 1977 ihr Debüt in die Regale der Plattenläden und die meisten Fans sind dann wohl wegen des ungewöhnlichen Covers auf die Band aufmerksam geworden. Meist zierte eine Robben-Figur die Hüllen der US-Rocker. Ich finde die Gestaltung des ersten Riot-Covers zwar ungewöhnlich, doch schauen sie alle furchtbar aus. Das lag sicher auch an dem schleppenden Erfolg der Band. „Rock City“ hat sicher noch nichts mit Kellen a la „Thundersteel“ oder „Fire down under“zu tun, doch säbeln die 5 Musiker hier schon ein recht ordentliches Brett zusammen. Der Opener ist leider sehr langweilig, doch mit „Warrior“ haben Riot hier einen Hit an Bord, der bis in die 90ger zur Set-List gehörte, geht super ins Ohr der Refrain. Danach wird mit „Rock City“ gleich nachgelegt und die Jungs um Gitarrist Mark Reale zünden hier ein weiteren Hit.

Der geniale Sänger Guy Speranza, leider vor ein paar Jahren verstorben, zeigt hier was in ihm steckt und liefert eine tolle Leistung ab. Bedenkt man das Veröffentlichungsjahr von „Rock City“ so haben Riot hier eine echt harte Scheibe aufgenommen, welche auch bis heute ihre Berechtigung hat. Etliche Heavy Metal-Fans, die Riot erst in den 80gern entdeckten taten sich Anfangs mit den frühen Werken der unterschätzten Band schwer. Geht man an die Scheibe offen heran, so bekommt der Fan eine ordentliche Hard´n Heavy Packung.

Ein weiteres Highlight auf diesem Album ist das feine „Tokyo Rose“, welches wiederum ein Ohrwurm oberster Güte-Klasse ist. „Overdrive“ kann mit seinem rockigen Beat überzeugen und lässt es gut krachen.

Nicht alle Titel treffen ins Schwarze und ist der Sound der frühen Riot für einem noch unbekannt, könnte es eine Enttäuschung sein, doch lasst euch mal nicht zu früh von diesem Album abschrecken. „Rock City“ hat einige Perlen zu bieten, die nicht umsonst als Klassiker in der umfangreichen Diskographie gelten. Über 25 hat diese Scheibe auf dem Buckel, doch kann sie mich immer noch begeistern. Lasst euch nur von dem herrlichen "Angel" mit seinem feurigen Riff bezaubern.







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