Erscheinungsjahr
2005
Label
Frontiers Records
Besetzung
Vocals & Keyboards: Steve Walsh
Guitars & Bass: Joel Kosche
Drums: Joe Franco
Violin: David Ragsdale
Giga Symphony: Michael Romeo
Percussions: Matt Still
Tracklist
1. Rise
2. Shadowman
3. Davey, and the Stone that Rolled Away
4. Keep on Knockin´
5. Pages of Old
6. Hell is Full of Heroes
7. After
8. The River
Datum: 21.06.2005 - Autor Vince
Der Name “Steve Walsh” wurde schon seid Jahren in Stein gemeisselt, der Ausnahme Songwriter ist der Kopf der früheren Progressive Pionieren “Kansas” die schon in den 70er den Weg für Bands wie “Dream Theater“ oder „Spocks Beard“ geebnet haben. Mit „Shadowman“ verwirklicht sich „Walsh“ eindrücklich und kann auf die Hilfe weiterer genialer Musiker zählen. An den Drums steht der ehemalige „Twisted Sister“ Drummer „Joe France“ der die Trommeln auf „Love is for Suckers“ geschwungen hat und sich danach Projekten wie „SMF“ oder den Proggern von „Magellan“ angeschlossen hat. Auch „Symphony X“ Mastermind „Michael Romeo“ stellte sich für den Song „After“ zur Verfügung. „Shadowman“ ist eine phantastische Prog Rock Mischung, mit grandiosen Songs wie dem charismatischen Titeltrack „Shadowman“ oder dem rockigen „Keep on rockin´“ zieht „Walsh“ den Hörer sehr schnell in seinen Bann. Man sollte allerdings schon etwas von Progressive Musik verstehen, weil sonst die Songs wohl nicht sehr schnell zünden werden. Die Tracks präsentieren sich in einem verspielten Soundgewand das, zwar für Progger ein Leckerbissen ist, für Rocker allerdings einwenig mehr Anlauf bedarf. „Shadowman“ könnte allerdings auch der erste Einstieg in die etwas anspruchsvollere Musik darstellen, von daher kann ich euch das Solo Album von „Steve Walsh“ wirklich nur wärmstens empfählen. Das Album ist übrigens auch sehr vielseitig, es gibt Songs die wirklich sehr hart sind wie etwa, der Opener „Rise“, dann wie schon vorher genannt der Ohrwurm „Shadowman“, auch akustisch wird uns mit „Pages of Old“ ein Kabinettstück amerikanischer Musik geboten. „Hell is full of Heroes“ ist sogar mit Beats unterlegt, das hört sich doch einwenig seltsam an, ein tanzbarer „Walsh“ muss wirklich nicht sein. Viel besser klingt dann das symphonische „After“ wo „Michael Romeo“ seine Finger im Spiel hat.
„Shadowman“ ist ein wunderbares Album, das Spass macht und keine Sekunde langweilig wird, „Kansas“ und Prog Fans werden sich nach dem Hören dieses delikaten Silberling die Finger lecken.