The Harrowed - Same

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Massacre Records

Besetzung
Gesang: Mick O` Neil
Gitarre: Ricky Boon
Gitarre: Darren McLennan
Bass: Daniel Wall
Schlagzeug: Ricardo Vozzo

Tracklist
1. Profile Unknown
2. The Inner Thread
3. Summoning the Eternal
4. Chrysalis Torn
5. Dark Bliss
6. Another Scar
7. The Voyage
8. Wisdom from the Flesh of the Fallen
9. Topor (Bonus Demo Track)

Datum: 26.09.2007 - Autor Jörg
Im Underground tummeln sich aktuell wieder einige an Interessanten Thrash-Metal-Bands, welche es zu entdecken gibt. The Harrowed kommen aus Down Under und bieten uns eine wüste und geile Packung, welche so manchen Koalabären vom Eukalyptus-Baum fegt. Die Jungs haben sich auf ihrem Debüt einer derben Mischung aus Old-Schooligen Thrash-Metal mit leichten Einschüben Death-Metal verschrieben. Zum Glück für mich drückt dich der Death-Metal-Einschlag in den rasenden und für dieses Genre typischen Riffing und kurzen Knüppelattacken aus. Wenn sich Brüllwürfel Mike O´Neil einen zusammengerunzt hätte, fände ich The Harrowed weniger antörnend. Doch mit seinen kompromiss- und erbarmungslosen Gebrülle ist es genau die Richtige Untermalung für das kräftige Schlachtfest von The Harrowed.

Greenhorns sind die Australier aber nicht, unter dem Banner Fury haben sie in ihrer Heimat schon 5 Scheiben (Alben und EPs) veröffentlicht. Sehr interessant ist die Tatsache das Hauptsongwriter und Gitarrist Ricky Boon seit Jahren blind ist. Ich war schon erstaunt als ich das las. Die ultraschnellen Soli und geilen Riffs gehen auf sein Konto und beeindrucken schon sehr. Wie man sich denken kann sind The Harrowed keine stumpfen Prügler, sondern sind um Abwechslung bemüht. Das ruhige und tolle Instrumental „The Voyage“ hätte ich so und in dieser Form nicht auf dem Album vermutet. Hier und da blitzen Slayer als Vorbild durch, doch das dürfte nicht der schlechteste Einfluss einer Band sein.

The Harrowed bieten einen geilen Soundtrack für das nächste aggressive abbangen und abmoshen. Wer diese Musik mag wird seine helle Freude haben. Die Scheibe hat leider nur 2 wirklich arge Kritikpunkte. Da wären die arg kurze Spielzeit von 34 Minuten und die leider etwas drucklos ausgefallene Produktion. Gerade im Bass und Schlagzeug-Bereich hätte es ein wenig mehr Power gebraucht um mich völlig aus dem Sessel zu ballern.

Rasendschneller Thrash mit vielen wieselflinken Solis, dazu ein brutaler Gesang, das ist was ihr von The Harrowed zu erwarten habt.



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