The Panic Channel - One

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Capitol / EMI

Besetzung
Vocals: Steve Isaacs
Guitars: Dave Navarro
Bass: Chris Chaney
Drums: Stephen Perkins

Tracklist
1. Tearhouse of the Spirits
2. Left to Lose
3. Bloody Mary
4. Why Cry
5. Awake
6. She Won’t Last
7. Said You’d Be
8. Outsider
9. Blues Bruises
10. Night One (From Planchette)
11. Listen
12. Lie Next to Me

Datum: 26.10.2006 - Autor Vince
Hinter “The Panic Channel” verbergen sich grosse Namen wie “Dave Navarro” und „Stephen Perkins“ die man natürlich vor allem mit der legendären Band „Jane’s Addiction“ verbindet. Falls es Leute gibt denen der Name „Jane’s Addiction“ kein Begriff ist dem helfe ich mit einer kleinen Nostalgie Minute: „JA“ wurden im Jahre 1985 und galten seit je her als Alternative Band, nicht gerade das was in den 80er in West Hollywood zum Alltag galt. Die Band veröffentlichte 7 Alben, davon waren ein paar aber Live Ergüsse und dazwischen gab es auch diverse Trennungen. Der bekannteste und talentierteste Künstler „Dave Navarro“ schloss sich in den 90er den „Red Hot Chilli Peppers“ an und sein Name wird natürlich auch vielfach im Zusammenhang mit seiner Frau „Carmen Elektra“ ins Spiel gebracht. Das Album „One“ wurde im Vorfeld, in der Presse ziemlich verrissen, ich kann das eigentlich nicht verstehen, denn mir gefällt der Longplayer verdammt gut. Nun, ich kann natürlich verstehen dass „Jane’s Addiction“ Fans was anderes erwartet haben, aber schliesslich hat man ja hier extra einen neuen Bandnamen am Start, von daher who cares?

„One“ bietet dem Hörer 12 erstklassige Rock Songs die allesamt verdammt gut ins Ohr gehen. Der Opener „Tearhouse of the Spirits“ fegt schon mal tierisch ab und auch „Left to Lose“ und „Bloody Mary“ sind nicht von schlechten Eltern. „Why Cry“ entpuppt sich sogar als waschechter Ohrwurm, während „Awake“ mit fetten Gitarren Riffs überzeugt. Sänger „Steve Isaacs“ der in der Musik Szene noch unbekannt ist, erfreut uns mit einem starken und charismatischen Gesang, als bestes Beispiel hier für der Song „She Won’t Last“. Ich weis wirklich nicht was es an dieser Scheibe zu kritisieren gibt, „One“ rockt die Hütte und musikalisch ist alles vom feinsten. Die CD eignet sich perfekt für lange Autofahrten, bei den knalligen Rhythmen vergeht eine Reise nach Italien, doch wie im Flug.



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