Erscheinungsjahr
2007
Label
EMI/Capitol
Besetzung
Vocals & Guitars & Bass: Ryan Key
Guitars: Ryan Mendez
Bass & Piano: Peter Mosely
Violin & Mandolin: Sean Mackin
Drums: Longiner W. Parsons
Tracklist
1. Takedown
2. Fighting
3. Shrink the World
4. Keeper
5. Light Up the Sky
6. Shadows and Regrets
7. Five Becomes Four
8. Afraid
9. Date Line (I Am Gone)
10. Dear Bobbie
11. You and Me and One Spotlight
12. Cut Me, Mick
13. Paper Walls
Datum: 21.07.2007 - Autor Vince
“Yellowcard” habe ich euch ja bereits in zwei Reviews etwas näher gebracht, nun legen die Amerikanischen Shooting Stars mit “Paper Walls” ein weiteres Album in die Regale. In den Staaten sind sie bereits gefeierte Stars, bei uns zieht der Name noch nicht so richtig, vielleicht schaffen es „Ryan Key“ und Co. ja dieses Mal. Falls ihr die beiden ersten Platten nicht kennt, „Yellowcard“ spielen frechen Punk Rock mit Violinen Einschlag. Bei den ersten paar Songs hält sich die Violine aber äusserst dezent, wenn man nicht genau hinhört merkt man ehrlich gesagt praktisch nichts davon. Nun, „Paper Walls“ fängt da an wo die Band mit „Lights & Sounds“ aufgehört hat, Melodien Bomben in Hülle und Fülle. Sicherlich erwähnenswert ist der Titel „Light up the Sky“ welcher extrem Catchy klingt und dennoch sauber abrockt oder die fabelhafte Halb Ballade „Shadows and Regrets“ die verdammt Hit verdächtig ist. Die Balance zwischen schnellen Tracks und Balladen stimmt hier wieder einmal bestens. Da hätten wir zum Beispiel das ultra schnelle „Five Becomes Four“ bei dem man die Violine mal wieder äusserst stark hört, den Ohrwurm „Afraid“ oder das akustische „Dear Bobbie“ welche allesamt äusserst geil klingen. Die Amis haben übrigens nur Sessions gemacht wenn sie Bock dazu hatten, irgendwie merkt man das der Scheibe an, denn sie wirkt frisch und enorm produktiv und ausdrucksstark. In der Besetzung hat es auch eine Änderung gegeben, an der Gitarre steht nun „Ryan Mendez“ welcher sich bestens eingelebt hat, den seine Riffs knallen wirklich gut. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, ist nun „Paper Walls“ besser oder doch „Lights & Sounds“? Beide Alben sind auf höchstem Niveau und „Paper Walls“ ist noch zu neu um die CD über „Lights“ zu setzen, Fakt ist aber das der neue Longplayer mächtig in den Arsch tritt und alle „Yellowcard“ Fans vollends begeistern werden, wer die Vorgänger mag, wird „Paper Walls“ lieben!